Da waren wir also wieder im Apollo, zum dritten Mal jetzt und wie erwartet war es auch diesmal ein wunderschöner Ausflug in die Welt der handgemachten Unterhaltungskunst.
Anlass was eigentlich die Hochzeit von chouchous Mama, die zu dieser im letzten Jahr einen Gutschein bekommen hat. Und da ich auch noch einen Restgutschein von meinem letzten Weihnachtsgeschenk übrig hatte, haben wir beschlossen, zusammen zu gehen und so sind die beiden schon um halb eins Mittags bei uns aufgetaucht, fröhlich und mit selbst gemachten Nussecken im Gepäck.
Denn Sonntag Mittag kosten alle Plätze 29 Euro und chouchou hat besonders feine oben in der ersten Reihe reserviert.
Nach einem feinen Tee-Kaffee-Nussecken Beginn sind wir dann auf den Parkplatz vor dem Viktoria Gebäude gefahren um den beiden einen schönen Spaziergang durch unsere allerliebste Lieblingsstadt zu bieten. Also durch den Ehrenhof hindurch, am NRW Forum vorbei und dann am Rhein entlang an Tonhalle und Kiosk. Die Rheinpromenade entlang und direkt auf da wunderschöne Apollo unter der Rhein Knie Brücke zu.
Und dann ging es auch schon los und ich war wie immer ungemein begeistert und das, wo ich ansonsten nicht so wahnsinnig viel für Akrobatik und derartiges übrig habe und eigentlich lieber ein gutes Comedy Programm schätze. Aber die Mischung im Apollo scheint mir immer wieder phänomenal und ausgezeichnet: ich habe gelacht und gestaunt gleichermaßen, und die zwei Stunden Programm gingen um wie eine halbe Stunde und normalerweise ist meine Aufmerksamkeitsspanne ehr eine kurze....
Ganz toll war der Jongleur aus Berlin, der mit dem Moderator Jojo Weiss auch viele sehr unterhaltsame gemeinsame Auftritte hatte. Aber Apollo Varieté kann man nicht beschreiben. Es würde dem dargebotenen nicht gerecht. Man wird einfach schon beim Eintritt in das Gebäude in eine entschleunigte Welt der Unterhaltungskunst hinein gezogen, die aus viel Samt und tollen Lichtspielen, Augenzwinkern und wirklich erstklassigen Künstlern besteht. Diese waren fast alle international mit Preisen ausgezeichnet, sei es der Zauberer Pirou aus Paris, oder die Seiltänzerin Romina, die später mit ihrem Partner noch mich echt entsetzende Kunststücke auf Rollschuhen hingelegt hat.
Aber ALLE waren in ihren unterschiedlichen Metiers UNGLAUBLICH begeisternd und ich kann jedem das Apollo nur empfehlen. Und ganz besonders die Mittagsvorstellung, denn nicht nur die Preise sind dann sehr gut, auch die Atmosphäre hält länger an, wenn man um fünf Uhr das Varieté verlässt. Wir waren dann natürlich noch kurz auf dem Weihnachtsmarkt, aber nachdem chouchou sein geliebtes Schweinebrötchen mit Kruste hatte und wir uns mit Glühwein gewärmt hatten, ging es auch wieder nach Hause, wo wir dann später müde aber glücklich und mit viiiielen neuen Eindrücken vor dem Fernseher einschliefen.