
oh, zu allererst: TAUSEND DANK meine liebste kirsten für dieses UNGLAUBLICH tolle und FANTASTISCHE wochenende! ich hab dich soooo lieb und das war alles GENAU SO wie ich es mir gewünscht hab, ach was, papperlapapp, BESSER!
ja, wir waren in prag, von freitag mittag bis sonntag morgen und das war GRANDIOS. das wetter war für den nieseligen november toll und trocken, das hotel war bezaubernd und unser zimmer RIESIG und prag WUNDERSCHÖN. besonders nachts, also, wirklich, ich wage jetzt sogar zu behaupten dass prag paris licherhauptstadtmässig UM LÄNGEN schlägt. überall strahlt es und verwandelt diese großstadt in eine pittoresk illuminierte postkartenwelt.
ausgestattet mit reiseführern haben wir diese höchstens abends konsultiert um uns überraschen zu lassen was wir denn tagsüber bei unserem herumstreunern gesehen haben. kein sightseeing-abklappern und häckchen-hinter-den highlights-machen also, sondern geschmeidiges eintauchen in die stadt.
wir sind von morgens bis abends gewandert und gestrunzt, haben zwischendurch tee und einmal glühwein getrunken und kleinigkeiten gekauft, haben abends gut und günstig gegessen und anschliessend relativ preiswert cocktails getrunken.
was erwähnenswert ist, denn ich trink sonst äusserst selten alkohol. was ich überdenken sollte, denn am samstag abend hab ich nach einem bloody mary beschlossen zum ersten mal in meinem leben karaoke zu singen...
obwohl es wohl nicht am alkohol lag, ich hatte einfach hummeln im arsch und wußte dass wir von den anwesenden besoffenen engländern eh nie wieder einen zu gesicht bekommen würden.
also der einstieg mit supreme von robbie williams und dann, nur für meinen papa, der ja nicht da war und es nicht weiß, penny lane von den beatles.
oh, wie liebe ich die beatles.
wir haben auch lange und gründlich nach der john lennon mauer gesucht, haben die von mir gekauften postkarten wie kalle blomquist akribisch auf mehr hinweise begutachtet, haben bei der touristeninformation gefragt, sind durch alle in frage kommenden gassen geschlichen und haben sie wohl doch irgendwie übersehen.
egal, ein grund mehr bald nach prag zurück zu kehren.
wir sind straßenbahn gefahren, leider mit der falschen die aber irgendwie doch die richtige war, wir wollten die 20, die an den seheswürdigkeiten entlang fährt und haben die 22 genommen die geradewegs in die plattenbau-imperien von prag gesteuert ist. egal, wir sind ausgestiegen, ich hab eine tote ratte fotografiert und zurück ging es. ich fand es interessant, keine touristenläden mehr, die häuser wurden gruselig und alles so... surreal. lag aber auch an dem plötzlich einsetzenden nieselregen schätze ich.
samstag nacht haben wir uns auf der suche nach DER cocktailbar verlaufen, wir wollten was nettes, nicht zu leeres, wo es auch tschechisches bier gibt aber nicht nur alte männer. und plötzlich waren wir in der firnsternis. ja, IN der stadt der lichter. wir hatten ein klitzekleines bisschen angst, vorallem nachdem neben uns eine besoffene frau hinter einem auto in den rinnstein pinkelte.
also sind wir wieder bei der cocktailbar des erstens abends gelandet. nach ungefärh eineinhalb stunden fußweg.
was gibt es noch zu erzählen? ach ja, ICH habe gedacht, das tschechische knödel eine köstlichkeit sind, wurde aber durch den reiseführer und unsere eigene erfahrung eines besseren belehrt: die knödel sind nicht rund, sondern scheiben einer langen knödelwurst, sind furztrocken und laut reisebericht nur mit viiiiel soße zu geniessen. mit salz ging es aber auch.
und besonders billig ist es in prag auch nicht, aber den maulwurf haben wir uns trotzdem gekauft, denn der kommt aus tschechien und den hatten wir als kinder besonders lieb.
bilder gibts bei flickr, der link dazu unten links irgendwo.
DANKE kirsten!