Montag, 2. Oktober 2006

le week-end, c´est mon part de la semaine préferée.

le week-end, c´est mon part de la semaine préferée.
und wie haben wir uns erholt. und doch viel gemacht.

Eingekauft, zum Beispiel. Am Sonntag! In einem Einkaufszentrum! Offener Sonntag in einem Einkaufszentrum! Ja, es war voll... und um fünf fing das Gewusel und die Kakophonie der Konsumenten mittleren Alters, das Geplärre der übermüdeten und vielleicht vom Überangebot überforderten (nachvollziehbar!) Kindern, die uns mit ihren tropfenden Softeishörnchen nur um haaresbreiten verfehlten, unsere Köpfe vollzumatschen mit einfach zu vielem von Allem. Auch dieses Überangebot an Dingen die zu kaufen sind, wären, dieses Überangebot an Möglichkeiten, niemals auszuprobierenden Möglichkeiten.
Aber ich hab trotzdem etwas gekauft und bin jetzt noch ganz enom stolz auf mich, da das Kaufen von Klamotten zu den eher verhassten Dingen in meinem Leben gehört. Aber ich denke, dass meine Selektions-Strategie, grundsätzlich nur reduzierte Ware zu kaufen und den Rest gar nicht zu beachten, mir ganz gut tut.

Und dann in einem ruhigen Café Milchkaffee und Tee getrunken was für mich immer ein wunderbares Zeichen dafür ist, wie gut es uns doch geht. Bestellen was man möchte und die Zeit geniessen und das Leben das um einen herum statt findet und vor allem dass mon chou et moi nach über einem Jahr immer noch reden können wie die Wasserfälle oder wie Menschen, die sich gerade erst begegnet sind.

Da ich meinen chronischen Schnickschnack-Hunger letzte Woche mit der Nikon s5 gestillt habe, überlegt mon chou den Kauf einer PSP und wir haben akribisch und gründlich nach PRO-Argumenten gesucht, welche gefunden und uns versichert, dass wir es uns verdient haben, dass wir hart arbeiten und keinen besonders verschwenderischen Lebensstandard pflegen. Ich bin gespannt wie lange mon chou es aushält, die glänzende Spielekiste ( ich bin natürlich für iPod Weiss, er tendiert zu MacBook Schwarz) nicht zu kaufen.

Geschlafen haben wir auch viel und das ist ein ebenfalls unterschätzter Luxus. Sich mal nicht gehetzt fühlen, was zu tun, Leute zu treffen, Party zu machen oder whatever. Einfach machen was man mag, mit sich genügsam sein, lesen, fernsehen (oh, da fällt mir ein dass wir gar kein Spongebob geguckt haben...), reden und schlafen wann immer die Augen es sich wünschen, zugemacht zu werden.
und Kill Bill war ja wie zu erwarten eh gekürzt, macht also nix, in einer der Werbepausen den Standby-Knopf zu drücken und sich zu freuen, wie bequem es doch in einem warmen kuscheligen Bett ist wenn es komplett dunkel ist. Und die Stllle nur von den elendigen Notarztwagen und Feuerwehrkolonnen in Unterrath gestört wird.